Aktuell:
Transparenz schafft
Vertrauen:
Höheres Defizit bei LGS 2010
Die UWG sieht sich als
Ratsfraktion in der Pflicht, den Bürger nicht nur über die angenehmen
Dinge zu informieren. Auch wenn uns das gelegentlich Schelte einbringt!
Wir sind der festen Überzeugung, dass Transparenz in der Politik
Vertrauen schafft. Aus diesem Grund merkte der UWG-Fraktionsvorsitzende,
Martin Dodt, bei der letzten Ratssitzung an, dass der Wirtschaftsplan
der Landesgartenschau (LGS) 2010 Mehrkosten von 2,5 Mio. Euro ausweist.
Während die Wirtschaftsplanung 2008 14,4 Mio. Euro als das von der Stadt
und ihren Bürgern zu tragendes Gesamtdefizit vorsieht, stieg der Betrag
nun auf 16,9 Mio. Euro.
Zu
der am 29.01.10 erschienenen Stellungnahme von
Stadtverwaltung und LGS GmbH zu den kritischen Anmerkungen der UWG
hinsichtlich der Kostenent-wicklung für die
Durchführung der Landesgartenschau gibt
UWG-Pressesprecher, Klaus Schreiber, folgende Ergänzungen ab:
"Verschwiegen wird in der Stellungnahme der
Stadtverwaltung, dass der Beschluss zur Anhebung der zu erwartenden
Besucherzahlen im Wesentlichen deshalb erfolgte, um zu verhindern, dass
die Stadt Hemer bereits 2008 keinen ausgeglichenen Haushalt mehr
vorlegen konnte.
Auch
wenn selbstverständlich zum Schluss abgerechnet wird, sieht es die UWG
durchaus als sinnvoll und richtig an, den mündigen Bürger über die zu
erwartende Entwicklung zu informieren.
Wie
aus dem letzten Absatz der Stellungnahme hervorgeht, wird die
wesentliche Aussage der UWG auch von der Verwaltung nicht bestritten.
Außerdem ist die Sache in einem öffentlichen Tagesordnungspunkt der
letzten Ratssitzung behandelt worden. Deshalb hat uns die heftige
Reaktion der Verwaltung etwas überrascht. Insbesondere ist für uns nicht
nachvollziehbar, der UWG Verunsicherung des Bürgers vorzuwerfen. Genau
das Gegenteil ist richtig: der Bürger muss auch wissen, welche Kosten
die Durchführung der LGS mit sich bringt. In diesem Zusammenhang sei
noch angemerkt, dass die Überschrift "LGS: Kosten
explodieren" nicht von der UWG stammt, sondern in
die redaktionelle Verantwortung der Zeitung fällt."
(MH, 01.02.10)
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