Seit dem 1. April dieses Jahres
ist der neue Erste Beigeordnete, Guido Forsting, im Amt. In der letzten
Sitzung vor der Sommerpause war er zu Gast bei der UWG-Fraktion. Zu
Beginn des Gesprächs erklärte Forsting, dass er sich in seiner neuen
Funktion sehr wohl fühle und den Schritt, die Nachfolge von Peter
Friedrich anzutreten, bisher nicht bereut habe. Die vor ihm liegenden
Aufgaben, Kosten einzusparen und die Struktur der Arbeitsabläufe in der
Verwaltung zu optimieren, gehe er mit Elan und Zuversicht an.
Zu drei Themenkomplexen nahm
Guido Forsting ausführlicher Stellung. Er erläuterte die Gründe der
Verwaltungsvorlage zur probeweisen Öffnung der Fußgängerzone. Die UWG
hat diesem Vorhaben in der letzten Ratssitzung zugestimmt.
Breiten Raum nahm die
Vorstellung des von der Verwaltung erarbeiteten Nachnutzungskonzepts für
die Landesgartenschau ein. In den nächsten Wochen müssen die
Kommunalpolitiker Grundsatzentscheidungen über die einzuschlagende
Richtung für die Nachnutzung treffen.
Ein Dauerthema sind die
explodierenden Kosten im Bereich der Jugendhilfe. Hier sollen
Überlegungen angestellt werden, die notwendigen Betreuungsmaßnahmen
erheblich kostengünstiger zu gestalten.
Wegen der hohen Temperaturen und
der noch anstehenden Heimfahrt des Ersten Beigeordneten achtete
Fraktionsvorsitzender Martin Dodt darauf, dass die Zeitvorgabe von 1
Stunde exakt eingehalten wurde; er bedankte sich bei Herrn Forsting ganz
herzlich für das informative Gespräch.