Aktuell:
Baubetriebshöfe: Wer übernimmt
Geschäftsführung?
In
den Ausgaben vom Donnerstag bzw. Samstag berichtete der Iserlohner
Kreisanzeiger (IKZ) über die
unterschiedlichen Positionen von CDU und SPD zum Thema Leitung des
fusionierten Stadtbetriebes zwischen Iserlohn und Hemer.
Aus Sicht der UWG gibt der UWG-Fraktionsvorsitzende,
Klaus Schreiber, folgende Stellungnahme ab:
Bei
der entscheidenden Abstimmung im vergangenen Jahr haben sowohl CDU als
auch SPD für die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe Hemer und Iserlohn
votiert. Aus wohl überlegten Gründen hat die UWG seinerzeit gegen die
Fusion gestimmt. Die im Gutachten versprochenen Finanzvorteile für Hemer
in Höhe von ca. 100.000 Euro erschienen uns äußerst unrealistisch. Der
besser aufgestellte und mit einem erheblich moderneren Fuhrpark
ausgerüstete Hemeraner Bauhof hätte nach unserer Meinung durchaus unter
der Führung der Hemeraner Verwaltung eine auch finanziell solide Zukunft
gehabt.
Der
nun ausgebrochene Streit um die Führung zeigt, dass der Start des neuen
Betriebes mit einer großen Hypothek belastet wird. Die Leitung durch die
beiden Kämmerer kann nur eine Notlösung sein, eine
betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung bekommt man aber nicht zum
Nulltarif. Die im Gutachten prognostizierten Einnahmevorteile für Hemer
werden damit aber immer unwahrscheinlicher.
Die
UWG erwartet, dass die Verwaltung, die sich ja seinerzeit vehement für
die Fusionslösung eingesetzt hat, alle Anstrengungen unternimmt, um eine
für den neuen Stadtbetrieb optimale Lösung zu finden. Gerne würden wir
am Ende des Jahres 2012 feststellen, dass unsere Einschätzung im
vergangenen Jahr zu pessimistisch war; es sieht allerdings im Moment
überhaupt nicht danach aus.
(KS: 09.01.2012)
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