
Hemer, die Stadt am Felsenmeer
Das Hemeraner Felsenmeer ist eine einmalige
Felsenlandschaft und sehenswertes Naturschutzgebiet. Der zerklüftete Untergrund stammt
erdgeschichtlich aus dem Tertiär. Die heute sich beeindruckend darbietenden
Felsenformationen haben ihren Ursprung teilweise in der Höhlenbildung und deren Einsturz
und im jahrhundertlangen Eisenerzabbau. Nachweislich wurde in den Höhlen schon ab dem 8.
oder 9. Jahrhundert n. Chr. Eisenerz abgebaut. Im Felsenmeer konnte der derzeit älteste
Abbau von Eisenstein (Eisengehalt von bis zu 80 Prozent) in Westfalen nachgewiesen werden
(s. MORELL, Ursula, 1993: Das Massenkalkgebiet der Hönne - eine Karstlandschaft, in: Der
Antiberg, Mitteilungen zur Karst- und Höhlenkunde, Nr. 52/53, S. 55ff).
Darüber hinaus wurden in einer der Öffentlichkeit
zugänglichen Tropfsteinhöhle, der Heinrichshöhle, eine reiche Anzahl von
Skelettfragmenten vom Höhlenbären bis zum Wollnashorn entdeckt.
Die UWG in Hemer setzt sich mit großem Engagement
für den Erhalt dieser einmaligen Landschaft ein. Das Empfinden gegenüber dem
Felsenmeer läßt sich nur mit einem Beispiel verdeutlichen: Was für die Kölner ihr Dom
ist, ist für den Hemeraner sein Felsenmeer.
Möchten Sie einen Eindruck von dem Felsenmeer gewinnen, so
können Sie folgende zwei Bilder anklicken:
sein heutiger Zustand: |
oder der von 1912:  |
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